Auftritte im November 2019

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Der November hat es in sich! Mit dem Potsdamer Improtheater Festival steht eines der improvisatorischen Hauptereignisse des Jahres für mich ins Haus. Ich freue mich aber auch, dass ich mit meinem Kollegen Dirk Lausch in Karow lesen werde und bei Tante EDMA als Gast auftreten darf.

Hier die Übersicht zu meinen öffentlichen Auftritten im November:

Fr. 1., 22:00 Uhr – Brachialdramatik im Rahmen der Improneta im Varia Vineta, Berlin

Sa. 2. 19:00 Uhr – Saturday Five mit Paternoster in der Maschienenhaus der Kulturbrauerei

Di. 5., 20:00 Uhr – Im Sinne von Brecht episches Theater improvisiert in der Brotfabrik Berlin

8.-16. – 9. Potsdamer Improtheater Festival „Improv for Future“

Fr. 8., 20:15 Uhr – Impropedia for future, KuZe Potsdam (Moderation)

Sa. 9., 20:15 Uhr – Impro 4 Future – die große Samstag-Abend-Show, T-Werk Potsdam (Moderation)

So. 10., 20:15 Uhr – Im Sinne von Brecht mit dem Theater ohne Probe, KuZe Potsdam

Fr. 15., 20:15 Uhr – Shorts, KuZe Potsdam (Moderation)

Sa. 16. 20:15 Uhr – Die Verbesserungsvorschlägerei – von Impro zu Future, KuZe Potsdam

Das volle Programm des Potsdamer Festivals gibt es unter: www.improfestival-potsdam.de/programm

Fr. 22., 19:00 Uhr – Lesung trifft Impro im Kirchliches Begegnungszentrum Achillesstraße 53 · 13125 Berlin-Karow

Sa. 23., 22:00 Uhr – als Gast bei Tante EDMA’s ImproLounge in NOTHALT, ein improvisiertes Kammerspiel, BühnenRausch Berlin

 

Drei Tage Amtshilfe in Schwerin

Das Ministerium für Satz, Bau und Zeichen kurz MfSBZ ist DIE Lesebühne in der Landeshauptstadt Schwerin. Mit drei aufeinander folgenden Abenden im Rahmen des Sommertheaters gibt es vom 13.-15. August 2015 offizielle Sprechstunden für die Schweriner Bevölkerung und natürlich auch für alle Feriengäste.

Da in der Urlaubszeit die Personaldecke wie in jedem Ministerium dünn ist, springe ich, gesendet vom Theater ohne Probe, gern als spontane Unterstützung aus der Hauptstadt ein. Was dort mit Textbausteinen und Formulierungsrichtlinien unter größten Mühen an Sprachgewalt produziert wird, werde ich mit spontanener Wörterwürfelei und leichtfüßigem Geschwafel auf ToP-Niveau unterstützen.

Nur an drei Abenden! 13., 14. & 15. August 2015.
jeweils ab 20 Uhr im werk3 (Domwinkel/Schwerin)

Hier findet man die Links, um sich schon einmal eine Wartenummer zu ziehen:

Der Auftrittsort, Servicestelle (Das Werk3 in Schwerin): www.klangwert.net/werk3-theater
werk3, Friedrichstr. 11 – Domwinkel, Schwerin
Telefon 0385 59 58 75 44 (Di. – Fr. 11- 17 Uhr & Sa. 11 – 15 Uhr)

Die offizielle Behördenseite: www.mfsbz.de

Facebook: www.facebook.com/mfsbz

Frontiers – Warum sollte man noch Western spielen?

Morgen improvisiere ich mit meinen Kollegen vom Theater ohne Probe die Premiere zu unserem neuen Format: Frontiers! Wir versuchen uns in diesem Format an der stilistischen Bandbreite des Western. Von klassischem Western über den Italowestern und Karl May bis hin zum Neo-Western wollen wir uns an den Unterschieden und Gemeinsamkeiten versuchen.

Aber Warum? Warum will man heute im Theater sich einen Western ansehen und das auch noch improvisiert? Mich persönlich interessieren die Fragen im Western mehr, als die Klischees um breitbeinige Cowboys. Der Western feiert schließlich anfänglich den Gründungsmythos der USA, mit dem Abenteuergeist, der die Grenzen heldenhaft immer weiter gen Westen verschiebt. Aber das sind oft nur Mythen, die bewusst oder unbewusst falsch gelesen werden, womit die Western aus Italien und dann später auch aus den Staaten brechen. Heute beschäftigen sich neuere Western oft mit bisher unerzählten Geschichten und unbequemen Wahrheiten. Plötzlich ist vom Genozid an den Ureinwohnern die Rede oder von den Ängsten und Entbehrungen der weißen Siedler im wahrlich wilden Westen.

Aber egal aus welchem Jahrzehnt ein Western stammt oder ob er vor oder hinter dem Eisernen Vorhang entstanden ist, gemeinsam sind ihnen die Frontiers. Diese imaginären Grenzen, welche die stetigen Veränderungen im Westen anzeigen. Da sind Weiße, dort noch nicht, hier gibt es die Eisenbahn, dort nur die Postkutsche, da herrscht noch Wildnis und hier wird bereits das Recht an den Meistbietenden verkauft. Der Westen der USA war in kürzester Zeit von Vielzahl von Veränderungen und Wandlungen betroffen. Sicher nicht in diesem Ausmaß, aber dennoch stehen wir auch heute vielen Veränderungen gegenüber und müssen uns entscheiden. Daher denke ich, dass uns ein Western, improvisiert und auf einer Bühne, heute eine Menge zu sagen haben kann.

Ob wir morgen vieles zu sagen haben, werden wir sehen müssen. Aber wenn wir es nicht versuchen, werden wir es auch nicht herausfinden. Ich bin gespannt!

Di, 28. April 2015, 20:00 / Berlin
PREMIERE: Frontiers – der ToP Western
Ort: Brotfabrik Berlin, Caligariplatz 1, 13086 Berlin