Auftritte im November 2018

tops-and-guests-2018Der November hat einiges zu bieten. Allem voran das 8. Potsdamer Improtheater Festival. Mit 9 Show, wird in Potsdam hochkarätiges improvisiertes Theater zu sehen sein und man kann mich dort ebenfalls in besonderen Formaten erleben.

Am meisten freue ich mich aber, dass Lisa Rowland und Rafe Chase aus San Francisco in Berlin zu Besuch sind. Neben drei Shows in Potsdam, kann man sie auch in einer in Berlin erleben. Diesen Abend darf man auf keinen Fall verpassen: ToPs und Gäste mit Lisa Rowland, Rafe Chase, Inbal Lori und Rob Rogers – das wird die Show des Monats! Denn neben diesem unglaublichen Cast, wird auch meine überaus talentierte Kollegin Uta Walter mitspielen und ich darf ebenfalls mitmischen!

Und hier die Liste meiner öffentlichen Auftritte für November:

Fr. 2., 20 Uhr – Lesung trifft Impro im Groß Glienicker Begegnungshaus – Eintritt frei!

Fr. 9., 20 Uhr – Potsdamer Improtheater Festival: Impropedia International im KuZe Potsdam

So. 11., 20 Uhr – Potsdamer Improtheater Festival: The Naked Stage im KuZe Potsdam

Mo. 12., 20 Uhr – ToPs und Gäste: Lisa Rowland, Rafe Chase, Inbal Lori und Rob Rogers in der Brotfabrik Berlin

Do. 15., 20 Uhr – Manche mögen’s ToP – Die Donnerstagskomödie im BühnenRausch, Berlin

Fr. 16., 20 Uhr – Potsdamer Improtheater Festival: Grenzenlos im KuZe Potsdam

Sa. 17., 20 Uhr – Potsdamer Improtheater Festival: Die gloreichen Fünf im KuZe Potsdam

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Lesung trifft Impro bei Guten Morgen Eberswalde

Am 27.10.2018 waren Dirk Lausch und ich zu Gast bei Guten Morgen Eberswalde. Diese wöchentliche Veranstaltungsreihe gibt es bereits sehr lange und wir waren bei Folge 590! samstags um halbelf im Paul-Wunderlich-Haus am Start.

Die Macher von Guten Morgen Eberswalde hatten eine Bühne aufgebaut und alles hervorrand für unsere besondere Lesung vorbereitet. So konnte es auch nur eine voller Erfolg werden. Die Märkische Oderzeitung zitiert in ihrem Bericht einen Besucher mit den Worten: „Einfach genial dieser Einfallsreichtum“. Auch der offene Kanal in Eberswalde sendete einem kurzen Beitrag: https://www.odf-tv.de/mediathek/31368/590_Ausgabe_von_Guten_Morgen_Eberswalde.html

Danke. Wir kommen gerne wieder!

Thomas Jäkel und Dirk Lausch, Lesung trifft Impro / Foto: Viviane Wild

Lesung trifft Impro / Foto: Viviane Wild

C!RCA’S PEEPSHOW – zwei Seiten einer Medaille.

Wie schreibe ich über diesen wunderbaren Abend, den ich mit anderen BloggerInnen am 8. September 2018 im Chamäleon erleben durfte? Da die Show in zwei Hälften geteilt war, die zwei Seiten einer Medaille abbilden sollten, werde ich diese Kritik ebenfalls zweiteilen. Es hat immerhin einen Monat gedauert, aber nun habe ich den Artikel fertig!

Geht hin und genießt diese PEEPSHOW!

chamaeleon_berlin_CIRCA'S PEEPSHOWDas Chamäleon in Berlin steht seit Jahren als Garant für hochwertigen Neuen Zirkus. Mit C!RCA gastiert nun zum wiederholten Male eine Truppe auf dieser Berliner Bühne, die immer hohe Qualität in der Akrobatik und feine Unterhaltung in der Inszenierung zu bieten weiß.

Von Anfang an wirkte in dieser Show das Ensemble als eine Einheit und bewegte sich in gemeinsamen Einklang. Selbstverständlich beherrscht jede/r der Künstler/innen eine akrobatische Disziplin etwas besser als die anderen und bekam auch Zeit z.B. am Tuch oder mit den Hula-Hoops für ein Solo eingeräumt. Jedoch zerfiel (wie so oft) Weiterlesen

Auftritte im Oktober 2018

Thomas Jäkel und Dirk Lausch, Lesung trifft Impro / Foto: Viviane Wild

Lesung trifft Impro / Foto: Viviane Wild

Der Oktober verheißt viel Spaß für Fans von Lesung trifft Impro. Mit meinem Freund und Kollegen Dirk Lausch werde ich in diesem Monat gleich fünf Auftritte spielen! Um auch ordentlich Werbung machen zu können, waren wir im Studio von Viviane Wild und haben uns ablichten lassen. Ich finde, die Fotos sind klasse geworden!
Im Oktober bin ich aber auch zu den Klubbekanntschaften eingeladen. Dieses schöne Format spielt auf der Bühne des Aufsturz und ist eine Art Impro-Blind-Date.

Hier nun die Liste meiner öffenltichen Auftritte im Oktober:

Fr. 05., 19:00 Uhr – Lesung trifft Impro im Lise-Meithner-Gymnasium, Falkensee

Fr. 12., 20 Uhr – Impropedia mit Scratch Theatre im KuZe, Potsdam – Eintritt frei!

So. 14., 15:00 Uhr – Lesung trifft Impro im Rahmen des Sag, Auguste! Lesefestival aus dem und für den Auguste-Viktoria-Kiez, Ort: Café Rückenwind, Berlin

Fr. 19., 20:00 Uhr – Lesung trifft Impro im KuB Kultur- und Bildungszentrum, Bad Oldesloe

Di. 23., 19:00 Uhr – Lesung trifft Impro im Medienpoint Crellestraße, Berlin

Do. 25., 19:30 Uhr – als Gast bei den Klubbkanntschaften im Aufsturz, Berlin

Sa. 27., 10:30 Uhr – Lesung trifft Impro bei Guten Morgen Eberswalde

Sa. 27., 10:30 Uhr – Im Sinne von Brecht in der Brotfabrik Berlin

Thomas Jäkel und Dirk Lausch, Lesung trifft Impro / Foto: Viviane Wild

Lesung trifft Impro / Foto: Viviane Wild

Auftritte im September

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„Akim rennt“ am 14.9.2018 in Berlin. Foto: Gero Breloer

Meteorologisch ist der Sommer vorbei und damit auch die Sommerpause. Aber auf der Bühne geht es weiter und das kann ich wärmstens empfehlen. Los geht es mit einer Einladung der Kollegen von Die Raketos zum 3 Gänge Impro im Aufsturz. Hier kann man an einem Abend immerhin gleich drei Improgruppen erleben.
Ein Highlight in diesem Monat ist der Besuch von Joshua Raoul Brody aus San Francisco. Er wird mit dem Theater ohne Probe und mir eine ganz besonders musikalische Show in der Brotfabrik Berlin spielen.
Und im September noch einmal in Berlin zu erleben: Akim rennt.

5., 19:30 Uhr – 3 Gänge Impro Berlin im Aufsturz, veranstaltet von Die Raketos, Berlin

9., 20:00 Uhr – Theater ohne Probe: Im Sinne von Brecht mit Joshua Raoul Brody in der Brotfabrik Berlin

14., 18:00 Uhr – Akim rennt im Rahmen des Festivals Frischer Wind im Figurentheater Grashüpfer, Berlin
15., 15:00 Uhr – Akim rennt im Rahmen der INTERKULTURELLEN TAGE Dresden

20., 20 Uhr – Manche mögen’s ToP – Die Donnerstagskomödie im BühnenRausch, Berlin

21., 20 Uhr – DIE SPONTANE WELT DER DINGE im Figurentheater Grashüpfer

Gundermann der Kinofilm – eine Empfehlung

Der ostdeutsche Liedermacher Gundermann, der als Baggerfahrer im Tagebau gearbeitet hat, ist für viele noch immer ein Unbekannter. Andreas Dresen hat sich dessen Leben, das voller Widersprüche war, angenommen und nach 10 Jahren einen Film ins Kino gebracht, der die Komplexität des Lebens vor und nach dem Mauerfall abbildet. Unbedingt ansehen!

Premiere des Films Gundermann, 23.08.2018. Foto: Jäkel

Premiere des Films Gundermann, 23.08.2018. Foto: Jäkel

Ich weiß nicht mehr, wie ich eigentlich auf Gundermann gestoßen bin, aber seine Poesie, die sich einem konkreten Zugriff und einer klaren Interpretation entzieht, hat mich von Anfang an fasziniert. So ist es für mich auch nicht verwunderlich, dass ein Fan wie Andreas Dresen, so viel Energie investierte, um einen Film über Gundermann zu realisieren. Und dabei ist es ihm gelungen, keinen Fanfilm zu drehen, der gar einen Sockel unter ein Idol schiebt. Von der ersten Minute an, wird man mit einem Menschen konfrontiert, der voller Widersprüche steckt, den innere Konflikte umtreiben und dessen Wunsch nach Selbstbestimmung zerstörerische Ausmaße hat. Man verliebt sich nicht sofort in diesen sonderbaren Helden, aber man kann auch nicht von ihm lassen.

Und genau so wirkt auch seine Musik.

Ich hatte das Glück, die Filmpremiere am 23. August in Berlin zu sehen. Knut Elstermann von Radio Eins moderierte – sichtlich begeistert – die Filmgespräche vor und nach der Vorstellung. Und um die Premiere zu diesem Film über einen der großen deutschen Liedermacher perfekt zu machen, gab Andreas Dresen mit Axel Prahl, Alexander Scheer (der Gundermann spielt), dem Gitarristen Jürgen Ehle (Pankow) und weiteren Musikern im Anschluss noch ein Konzert im Kesselhasus der Kulturbrauerei. Dabei spielten sie aber nicht nur Lieder von Gundermann, sondern auch von Musikern in Gundermanns Geiste: Rio Reiser, Westernahgen oder Gisbert zu Knyphausen. Sichtlich von Freude und Erleichterung beflügelt schienen Axel Prahl und Andreas Dresen sein.

Konzert zur Premiere von Gundermann. 23.08.2018 Foto: Jäkel

Konzert zur Premiere von Gundermann. 23.08.2018 Foto: Jäkel

Konzerte fanden nur im Nachgang zu den verschiednen Premieren des Filmes bis zum offiziellen Kinostart am 23. August 18 statt und bleiben daher ein Ausnahme. Jedoch hat nun jeder die Chance den Film im Kino zu sehen, was ich sehr empfehlen kann!

Ein paar schöne Augenblicke

Was kann alles in einem Moment geschehen, in einem Augenzwinkern? Alles mögliche, doch nur weil alles mögliche geschehen kann, ist das noch nicht alles sehenswert. Mit „In the blink of an eye“ hatte sich das Wandertheaters Ton und Kirschen zu seinem 25. Geburtstag 2017 eine Art (Hand-)Werksschau aus Texten und Formen zusammengestellt. Am 22.8.2018 sah ich eben dieses Stück in der UFA Fabrik und nutze jetzt den Augenblick, hier von dieser Inszenierung zu berichten.

Die Inszenierung besteht aus verschiedenen kurzen Texten von The English Mumming Play, Rumi, Samuel Beckett (Kommen und Gehen), David Johnston und Margarete Biereye, Anton Tschechow (Der Bär), Ovid (Pyramus und Thisbe) und Bertolt Brecht (Die Liebenden). Für jeden Text wurde ein etwas andere Herangehensweise gewählt und so zeigten die SpielerInnen von Ton und Kirschen, dass sie vom Puppenspiel, über klassisches Theater bis hin zum Maskenspiel eine große Formensprache bedienen können. Jedoch reichte mir das nicht, um unterhalten zu werden. Der Abend zerfiel für mich zu stark in Nummern oder besser gesagt Sketche. Besonders in den komischen Stücken, wie der Bär von Tschechow fehlte mir das Timing und die Glaubwürdigkeit der emotionalen Achterbahn, die dieses Stück verlangt.

Gut fand ich das Ensemble dann, wenn die Musik nicht aus der Konserve kam und sie selbst musizierten. Dann gelang es ihnen Bilder zu erzeugen und auf eine schöne archaische Form eine Geschichte zu erzählen. So, wie man es von einem Wandertheater unter freiem Himmel erwarten kann. Jedoch erfüllten das an diesem Abend nur die letzten beiden Teile.

Das dieses eher negative Urteil nur meine persönliche Meinung darstellt, zeigte der begeisterte Abschlussapplaus der Zuschauerinnen, in dem es sogar einige nicht auf ihren Plätzen hielt. Dieses Stück von Ton und Kirschen konnte mich nicht begeistern – es hatte für mich zu wenig schöne Augenblicke.