Wie lange sollte ein Improauftritt dauern?

In Gesprächen oder bei Anfragen wird oft gefragt, wie lang eine Improauftritt dauert. Gerade im geschäftlichen Kontext kommt immer wieder der Gedanke auf, dass ein kürzerer Auftritt sicher billiger sei. Das kann man einfach vereinen, denn ob man 30 min oder 2 Stunden improvisiert, der Aufwand bleibt im Grunde der gleiche.

Aber wie lange sollte ein improvisierter Auftritt dauern? Meine Erfahrung sagt, dass 20 Minuten einfach zu kurz sind. Rechnet man Begrüßung und Anmoderation, bei der man Impro erklärt und das Publikum warm macht, ist man locker bei sieben bis acht Minuten angekommen. Dann zwei Szenen mit Abfragen und Übergängen und es sind weitere 10 Minuten weg. Und schon überzieht man mit der dritten Szene die Zeit. Das Hauptproblem ist aber, dass das Publikum meist ein bis zwei Szenen braucht, um sich auf eine improvisierte Darbietung einzulassen. Und in zu kurzen Auftritten hat das Scheitern kaum Platz. Wenn wirklich auf Risiko gespielt wird, kann ein 20-Minuten-Auftritt schnell ein echtes Desaster werden.

Daher ist meine Empfehlung für gebuchte Auftritte – also die Situationen, bei denen sich das Publikum nicht bewusst entschieden hat zuzusehen – mindestens 30, besser aber 45 bis 60 Minuten zu vereinbaren. In diesem Zeitrahmen ist auch Platz für eine vernünftige Interaktion mit den Zuschauern und der Auftritt kann viel mehr auf die Veranstaltung eingestimmt werden.

HERZBLUT FREIE SZENE #006 – Wie starte ich ein Projekt

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Download-Seite mit verschiedenen Formaten: https://archive.org

In der 6. Ausgabe von Herzblut Freie Szene am 1. August 2017 sprachen macro und ich darüber, wie man ein Projekt in der freien Szene beginnt. Wir gingen dabei auf einige Anfangsfragen ein und haben aus unserer Erfahrung reichlich gute Ratschläge gegeben.
Und natürlich blickten wir auch auf das Gesehene im Juli zurück und gaben ein paar Tipps, was im August spannendes in der Freien Szene zu sehen ist.

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Lesung traf Impro in Potsdam

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In Potsdam war von Samstag den 15. Juli bis Sonntag 16. Juli „Stadt für eine Nacht„. Bei diesem riesigen Volksfest der Kulturstätten an der Schiffbauergasse durften mein Kollege Dirk Lausch und ich auf dem Restaurantschiff John Barnett lesen und improvisieren. Das war ein Spaß! Wir danken den Zuschauer und -hörerinnen und besonders für die tollen Vorgaben, die wir verlesen durften. Angefangen beim BVG Fahrschein, einem Buch über die Datsche bis hin zum Flyer vom Hause Schiff. Von diesem Flyer habe ich erfahren, dass John Barnett Humphreys Jr. die ersten Dampfschiffe in Preußen gebaut hat. Das war um 1816. Daher hat die Schiffbauergasse Potsdam auch ihren Namen.

Das nächste Mal gibt es Lesung trifft Impro wieder im September:
22. September 2017, 19 Uhr
Lise-Meitner-Gymnasium
Ruppiner Straße 15
14612 Falkensee

HERZBLUT FREIE SZENE #005 – Theaterferien

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Für die Juliausgabe von HERZBLUT FREIE SZENE haben macro und ich uns das Thema Theaterferien gewählt. Wir sprechen über Ferien in der freien Szene und ob sie überhaupt welche macht. Was kann man im Sommer dem Publikum anbieten und was gibt es an Open Air Theaterplätzen in der Hauptstadt? Und natürlich gab es unseren Rückblick und Tipps für den kommenden Monat – hört selbst.

Download-Seite mit verschiedenen Formaten: https://archive.org

Hier sind Links zu unseren Themen:

Festivals

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Auftritte im Juli

Der Sommer ist da! Auch wenn er die letzten Tage mehr nach der Sintflut aussah. Aber der Sommer auf dem Kalender bringt die Sommerpause mit sich und so werde auch ich im Juli weniger öffentlich auftreten. Jedoch ein paar schöne Gelegenheit gibt es.

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Fr. 14., 20 Uhr – Impropedia im KuZe Potsdam (Diesmal mit den Improbanden als Gäste) – Eintritt frei!

Sa. 15., 15 & 16 Uhr – Lesung trifft Impro in Potsdam auf dem Restaurantschiff John Barnett im Rahmen von Stadt für eine Nacht 2017 – Eintritt frei!

Do. 20., 20:30 Uhr – Die Fernwehshow im Rahmen des Bühnenfests 2017 vom Improtheater Rabota Karoschi, Cottbus

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HERZBLUT FREIE SZENE #004 – mit Susanne Churdina

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In der HERZBLUT-Sendung vom 20.6.2017 hatten wir Susanne Chrudina zu Gast. Sie ist eine freie Regisseurin sowie ein Gründungsmitglied des LAFT Berlin – Landesverband freie darstellende Künste Berlin e.V. und war in diesem Jahr für die Programm-Koordination beim Performing Arts Festival Berlin zuständig. So plauderten wir – Mirko ‘Macro’ Fichtner und ich – über das gerade zurückliegende Festival und die Arbeit des LAFT.

Download-Seite mit verschiedenen Formaten: archive.org/details/herzblut_freie_szene

Links aus der Sendung

Im Rückspiegel

Vorschau – unsere Tipps