Schreiben dicht am Leben

Foto schwarz auf rot steht „Schreiben dicht am Leben“ auf dem bedudelden festen Einband des Buches, dessen abgerundeten Ecken es edel wirken lassen.

– Notieren als Fotografieren

Als Geschenk habe ich das Buch „Schreiben dicht am Leben“ bekommen, was ich zurzeit mit Begeisterung lese. Darin werden Arten des Notierens vorgestellt und mit Beispielen beschrieben. Es überraschte mich, dass es so viele Arten gibt, wie man seine Gedanken zu Papier bringen kann.

Die Kapitelüberschriften beginnen immer mit „Notieren als …“ und dann folgen die verschiedenen Arten, wie zum Beispiel „als Webcam“, „als Portrait“ oder wie oben versucht „als Fotografieren“. Der Autor Hanns-Josef Ortheil beschreibt in den prägnanten Kapiteln, welcher Autor mit den verschieden Arten experimentierte und warum. Den Abschluss eines Kapitels bildet immer eine Schreibaufgabe, in der man sich versuchen soll. Diese Aufgaben kann man auch als kurze Zusammenfassungen der Kapitel lesen.

Meine Faszination für das Buch war geweckt, als ich es als Inspiration für neue Erzählweisen beim Improvisieren entdeckte. Mit meinem guten Kollegen Dirk Lausch bestreite ich schon seit einiger Zeit das Format „Lesung trifft Impro“ bei dem er meist prima vista vom Publikum mitgebrachte Texte liest, zu denen ich im Anschluss improvisiere. Seit dem wir in dieser Form zusammen auftreten, bin ich auf der Suche nach weiteren Sprachformen, um auf die von ihm gelesenen Texte zu antworten.

Vom Autor (und Herausgeber) wurden noch zwei weitere Bücher benannt: „Schreiben Tag für Tag“ über das Schreiben in Tagebüchern und „Schreiben unter Strom“ über das Schreiben in den „Neuen Medien“, also wie hier im Netz. Es gibt also noch weitere Quellen der Inspiration…

Kleine Bitte: Ich habe hier keinen Link angefügt, wo man die Bücher kaufen kann, denn es geht mir nicht um Werbung oder Geld. Aber sollte ich Interesse geweckt haben, dann bitte ich das Buch beim Buchhändler um die Ecke zu bestellen.
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Lesung trifft Impro – 23.04.2014

Zum Sonntag ein kleiner Hinweis: Am 23. April 2014 gibt es zum Welttag des Buches eine neue Ausgabe von „Lesung trifft Impro“. Gemeinsam mit meinem werten Kollegen Dirk Lausch laden wir in den Medienpoint Schöneberg und wollen aus den Lieblingsbüchern der Zuschauer lesen und darüber improvisieren. Mich freut es sehr, dass wir wieder einmal zu Gast im Medienpoint sein dürfen, denn hier schätzt man das geschriebene, gelesene und gesprochene Wort!

Mittwoch, 23. April 2014 um 19:00 Uhr  
MedienPoint Schöneberg, Crellestr.9 10827 Berlin
Eintritt frei!

Lesung trifft Impro am 20.03.2013 in Schöneberg

Also ich freu mich, dass es am 20.03.2013 ein neue Ausgabe von Lesung trifft Impro gib. Hier schon mal die Vorankündigung:

Wortgewandt im Wortgewand: Lesung trifft Impro

mit Vorleser Dirk Lausch und Improvisationskünstler Thomas Jäkel

Der MedienPoint Schöneberg wird im März zum ersten Mal zur Improvisationsbühne umfunktioniert. Dirk Lausch, der uns bereits im November letzten Jahres bei unseren Krimitagen mit einer Sherlock-Holmes-Lesung unterhalten hat, besucht uns diesmal mit seinem Künstlerkollegen Thomas Jäkel. Sie bilden ein kreatives Duo: das Publikum entscheidet, welche unbekannten Texte Dirk Lausch vorlesen soll. Thomas Jäkel reagiert spontan auf das Gelesene und spinnt es weiter. Dadurch entsteht ein neues und immer wieder überraschendes Theatererlebnis, an dem jeder Zuschauer mitwirken kann.

Also entscheiden Sie selbst über den Verlauf des Abends, indem Sie spannende, originelle Texte mitbringen. Alles ist möglich: Artikel, Briefe, Krimis, Einladungen, Gebrauchsanweisungen, Lyrik, Programmzettel, Einkaufslisten und alles was Ihnen sonst noch einfällt.

Wann: Mi 20.3.2013 19:30 – 22 Uhr
Wo: MedienPoint Crellestr. 9, 10827 Berlin
Wie viel: Eintritt frei

Beteiligt an einer Entführung – Lesung und Impro

Am kommenden Samstag findet auf dem Rüdesheimer Platz in Berlin das 1. EMIL CAUER KULTURFEST statt. Organisiert von den Freunden des Rüdesheimer Platzes soll es ein Kulturprogramm für Jung und Alt geben. Die Veranstalter fordern auf: „Lasst euch entführen in die Welt der Literatur.“

Stimmspieler und Schausprecher Dirk Lausch

Stimmspieler und Schausprecher Dirk Lausch

Aber wer werden die Entführer sein? Unter anderen wird es eine Lesung mit Dirk Lausch, dem Stimmspieler und Schausprecher und mir geben. Meine Aufgabe wird aber nicht das Vorlesen, sondern das Improvisieren sein. In unserem Format „Lesung trifft Impro“ versuchen wir das Festgeschriebene mit dem spontan Flüchtigen zu verbinden.

Wir entführen also mit geschriebenen und improvisierten Worten nach den Ideen des Publikums in die Literatur. Ich freue mich sehr auf diese Auftritte mit Dirk Lausch, da sie mich maximal herausfordern und an die Grenzen meiner improvisatorischen Fähigkeiten bringen. Denn aus dem Stehgreif einem Goethe, einem Tucholsky, einem Evers oder wem auch immer nachzueifern, ist nichts, was man so nebenbei macht. Aber wenn schon Improvisation, dann richtig! Nicht umsonst trägt das Format den Untertitel: „Einer liest, der andere spinnt.“

Also Hände hoch, dass ist eine Entführung!

Wann: 12.05.2012, ab 17 Uhr
Wo: Rüdesheimer Platz am Brunnen, Karte

Plakat Fest Rüdesheimer Platz

Plakat Fest am Rüdesheimer Platz