Akim rennt – Crowdfunding

Es gibt Dinge, die einem sehr am Herzen liegen.

Seit vergangem Jahr arbeite ich mit meiner guten Kollegin Sarah Mehlfeld an einem Projekt: Wir wollen politsches Kindertheater mit Anspruch zum Thema Flucht und Vertreibung machen und dafür das zweifach ausgezeichnete Kinderbuch „Akim rennt“ von Claude K. Dubois für die Bühne umsetzen. Aber professionelles Theater ist teuer und Kindertheater verspricht keine großen Einnahmen.

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Wir glauben aber an das Thema und den Stoff und mit uns tun dies auch unsere Bühnenbildnerin Christina Hillinger Spielerin Lisa Balzer, unser Musiker Jörg Buttler. Wir konnten auch schon weitere Partner wie die Brotfabrik Berlin, die IG BCE, die Kulturfürderung Pankow, Stiftungen und so weiter überzeugen.

Dennoch brauchen wir noch etwas Geld, damit das Stück nicht nur produziert, sondern auch gespielt wird, um mehr Menschen zu erreichen und diese nicht am Ende alleine zu lassen. Um dieses Geld aufzutreiben, haben wir ein Crowdfunding auf startnext.com gestartet. Es würde mich freuen, wenn Ihr einen Blick auf das Projekt werft.

https://www.startnext.com/akim

Und klar, ich freue mich auch, wenn Ihr etwas investiert.

Projekt unterstützen

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3 Thesen zum Kindertheater

Das nicht jeder meine Meinung zu Theater für Kinder teilt, fällt mir immer mehr auf. Aber ist die Überflutung, die in jeder Art von Kinderprogramm heute stattzufinden scheint, aufgrund von Erfahrungen entstanden, dass dies Kindern am besten gefällt, oder „funktioniert“ es nur so gut, weil die Kleinen von der Reizwelle so überrollt werden, als dass sie gar keine Chance mehr haben, irgendwie zu reagieren? Sind Kinder nur dann „dabei“, wenn sie still wie die Maus vor der Schlange sitzen? Oder eher wenn Sie fragen, sich wundern – agieren und reagieren? Ich glaube mehr an lebendige Kinder.

Was braucht es aber dafür? Wie bekommt man Kinder dazu mitzumachen? Ich habe 3 Thesen für Kindertheater, so wie ich es mache:

  1. Erzähle eine Geschichte, klar und mit einer inhaltlichen Aussage (ein Witz ist keine Geschichte!).
  2. Sei fasziniert von dem was Du erzählst und wie, so dass Deine Zuschauer es auch sein können.
  3. Kinder lachen gerne, aber erst wenn sie mit offenem Mund dasitzen, hast Du sie gewonnen.

Übrigens gilt dies auch für Erwachsenentheater.

Wer noch mehr über das Spiel von Kindern lesen will, dem empfehle ich den spanneden Artikel von Oya: Spiel mit mir!

und nun geht es wieder los…

In Eberswalde hat das Wintersemester begonnen. Damit starteten nun auch die Proben wieder für die Freie Studentenbühne Eberswalde. Jeden Mittwoch soll nun wieder fleißig trainiert werden. Denn für das Improvisieren von Theater muss man sich ziemlich viele Eigenschaften zulegen, die stets abrufbar sein müssen. Im letzten Semester sagte jemand zu mir: "Mein Gott, für Impro muß man ja alles können, alles wissen und das zu jeder Zeit."

In dieser Bemerkung steck ein gehöriger Funken Wahrheit, obwohl es auf der Hand liegt, dass man nicht alles wissen kann. Sokrates hätte es vielleicht so ausgedrückt: "Der weise Improvisierer weiß, dass er nicht wissen kann, was er wissen müßte, um zu tun, was er tun will – daher ist er ein Künstler." (Hat er aber nicht sagt! 😉 Deshalb ist ein kontinuierliches Training für das Improtheater wichtig!

Daher freu ich mich, dass es wieder los geht. Wer vielleicht noch Lust hat, kann vorbeikommen und sich mal ausprobieren. Infos gibt es hier.