3 Thesen zum Kindertheater

Das nicht jeder meine Meinung zu Theater für Kinder teilt, fällt mir immer mehr auf. Aber ist die Überflutung, die in jeder Art von Kinderprogramm heute stattzufinden scheint, aufgrund von Erfahrungen entstanden, dass dies Kindern am besten gefällt, oder „funktioniert“ es nur so gut, weil die Kleinen von der Reizwelle so überrollt werden, als dass sie gar keine Chance mehr haben, irgendwie zu reagieren? Sind Kinder nur dann „dabei“, wenn sie still wie die Maus vor der Schlange sitzen? Oder eher wenn Sie fragen, sich wundern – agieren und reagieren? Ich glaube mehr an lebendige Kinder.

Was braucht es aber dafür? Wie bekommt man Kinder dazu mitzumachen? Ich habe 3 Thesen für Kindertheater, so wie ich es mache:

  1. Erzähle eine Geschichte, klar und mit einer inhaltlichen Aussage (ein Witz ist keine Geschichte!).
  2. Sei fasziniert von dem was Du erzählst und wie, so dass Deine Zuschauer es auch sein können.
  3. Kinder lachen gerne, aber erst wenn sie mit offenem Mund dasitzen, hast Du sie gewonnen.

Übrigens gilt dies auch für Erwachsenentheater.

Wer noch mehr über das Spiel von Kindern lesen will, dem empfehle ich den spanneden Artikel von Oya: Spiel mit mir!

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