Trailer für „Stromer“

Im Mai hatte die Inszenierung Stromer in Essen ihre NRW-Premiere. Nun ist auch der Trailer zum Stück online und gibt einen kleinen Eindruck in die Arbeit.

„In der Stadt erwacht der Tag. Und auch für Stromer ist es Zeit aufzustehen. Die Nacht ist eiskalt gewesen. Stromer friert. Und er ist hungrig. Es gab einmal eine Zeit, da hat er nicht auf der Straße gelebt, einen richtigen Beruf gehabt und ein richtiges Zuhause. Das ist lange her. Wenn man ihn heute nach seinem Namen fragt, dann kann er nicht antworten. Er hat ihn vergessen.“

Mehr zu Stromer.

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Podcast-Experiment gelungen!

Wie bereits berichtet, haben Oliver Hübner von den Wortlichtern und ich auf dem 7. Impro-Cup Berlin einen Podcast aufgenommen. Für uns war das der erste ernsthafte Versuch in diese Richtung und ich war sehr gespannt, in wie weit man sich das wirklich anhören kann und will. Seit dem ich nun aber hinein gehört habe, bin ich doch recht zufrieden. Wer mal reinhören will, der kann das unten oder auch auf dem Improblog.

Kurz zum Inhalt: Wir plaudern etwas über uns, wie wir zum Improtheater gekommen sind, über unsere Workshops sowie die Auftritte beim Impro-Cup und über Improvisationstheater im allgemeinen.

Über konstruktive Kritik zu unserem kleinen Tondokument würde ich mich sehr freuen!

Zum Podcast:

Teil 1 (Samstag 03. Mai 2008): http://www.wortlichter.de/podcast/Improcup_berlin_08_samstag.mp3

 

Teil 2 (Sonntag 04.Mai 2008): http://www.wortlichter.de/podcast/Improcup_berlin_08_sonntag.mp3

 

Zum Download bitte die URL in de Browser eingeben:

Nachlese

Am Dienstag (15.04.2007) fand im Festsaal Kreuzberg die Buchpremiere zum 100.000-Euro-Job statt. In diesem einzigartigen Selbstförderfond* wurden verschiedene Projekt zum Thema Arbeit unterstützt und umgesetzt. Mit dem Projekt "Was Ihr Sollt oder wie (H)einer die Welt sah" waren Florian Kautter und ich daran beteiligt.

Das Buch bildet nun den Abschluss des 100.000-Euro-Jobs und bietet neben vielen verschieden Beiträgen zum Thema Arbeit allgemein auch einen Bericht über unser Projekt. Auf der Veranstaltung wurden von verschiedenen AutorInnen Beiträge gelesen. So richtig Stimmung zum Thema Arbeit wollte aber einfach nicht aufkommen…

Wer sich für das Buch interessiert:

Sooth, Sebastian. Der 100.000 EURO JOB. Nützliche und neue Ansichten zur Arbeit. 1. Aufl. Berlin 2008.

ISBN: 978-3-940426-00-0

Seiten: 232

Preis: 13 €

Verbrecherverlag

 

* Was ein Selbstförderfond ist, versucht dieser kleine Film zu erklären: http://de.youtube.com/watch?v=bgujcPw1Kb0

 

 

Zug um Zug

Proben können einen ja in jede Richtung bringen. An einen Tag möchte man am liebsten alles hinwerfen und schon am nächsten alle Schauspieler und den Rest der Welt umarmen und einfach so einwecken, wie sie sind. Gestern war eine Probe zweiter Art.
Zuerst hatten wir uns in der heilsamen Dusche der Selbstkritik gewaschen und dann die Probleme bei der Wurzel zu bearbeiten begonnen. Es wurde sehr viel gelacht, besonders viel von mir selbst Cool und wir versuchten uns an einem Zug um Zug Spiel. Seine Wirkung war überraschend. Es wurde ernsthaft und konzentriert gespielt und die Zuschauenden sahen viele verschiedene Charaktere auftauchen und sich miteinander in ungewöhnliche Beziehungen setzen. An diesen Möglichkeiten werden wir nächste Woche kräftig weiter forschen. Vielleicht mit ein Zug, ein Wort

Ich bin gespannt…