Reigen – Sommertheater in Halle

Heute gibt es einmal Werbung – aber nicht für ein Projekt von mir, sondern von einer guten Freundin! Sie inszeniert mit einem Kollegen momentan in Halle an der Saale den Reigen von Arthur Schnitzler.

Gespielt wird auf der Oberburg Giebichenstein, also in einer imposanten Umgebung, wie man allein schon auf der Internetseite sehen kann. Weitere Infos gibt es hier: http://www.schaustelle.org/Reigen.htm

Ich wünsche mir, dass es richtig voll wird – denn gut wird es bestimmt! Immerhin haben sie es geschafft, die Story in einen Satz zu packen:

"Die Dirne überredet den Soldaten, dieser umgarnt das Zimmermädchen, das Zimmermädchen verführt den jungen Herren, der ein Verhältnis mit der jungen Frau anstrebt, die junge Frau wünscht sich mehr Aufmerksamkeit von ihrem Gatten, der dem süßen Mädel nachstellt, das süße Mädel hat eine Affäre mit der Dichterin, die die Schauspielerin von sich zu überzeugen sucht, die Schauspielerin zerrt den Grafen ins Bett und dieser strauchelt wiederum über die Dirne …"

Leider kann ich bisher nur hoffen, nach Halle fahren zu können – die Zeit und so…

Vielleicht ist aber der eine oder die andere in der Gegend, sieht sich die Inszenierung an und hinterläßt hier einen Kommentar. Das würde mich sehr freuen.

Und hier noch:

Der Flyer: Reigen Sommertheater Halle

Der gute Kriegsfilm – die Genreliste

In meiner Serie zu Genrelisten soll es heute um das Genre Kriegsfilm bzw. Antikriegsfilm gehen. Die meiner Meinung nach 10 besten Filme in diesem Feld sind:

  1. Der schmale GratTerrence Malick
  2. Flags of Our Father – Clint Eastwood
  3. Letters vom Iwo Jima – Clint Eastwood
  4. Wege zum Ruhm – Stanley Kubrick
  5. Full Metal Jacket – Stanley Kubrick
  6. Platoon – Oliver Stone
  7. Apocalypse Now – Francis Ford Coppola
  8. Gesprengte Ketten – John Struges
  9. Agenten sterben einsam – Brain G. Hutton
  10. M*A*S*H – Robert Altman (der Film ist hier gemeint, aber die Serie war auch gut)

 

Alles was diese Film gemeinsam haben, ist der gebrochene Blick auf den Krieg und die Charaktere.

Zwiebelfisch ist aufgetaucht

Montag, 21.07.2008, Berlin-Pankow, Zimmer16

Zum ersten Mal ist Zwiebelfisch in der Öffentlichkeit gesehen wurden. Und man sah sich mit Shakespeare, Kettensäge und Kabeltrommel konfrontiert. Manch ein Verwunderter meinte, dass Vieles getrickst und geprobt sei. Doch leider muß an dieser Stelle enttäuscht werden – es war nicht nur freie Improvisation, es war sogar das erste Mal auf offener Bühne.

Zwiebelfisch

präzise, aber undogmatisch

 

Zwiebelfisch im Zimmer 16 (21.07.08)

 

Zwiebelfisch im Zimmer 16 (21.07.08)

 

Zwiebelfisch im Zimmer 16 (21.07.08)

 

Zwiebelfisch im Zimmer 16 (21.07.08)

 

Zwiebelfisch im Zimmer 16 (21.07.08)

 

Zwiebelfisch im Zimmer 16 (21.07.08)

Wir sind nicht lustig!


Fotos bei http://www.flickr.com

 

Welcher Western ist zu empfehlen?

"Ein Improvisierer handelt nicht aus einem formlosen Vakuum heraus, sondern aus drei Milliarden Jahren organischer Evolution."

-Stephen Nachmanovitch1

Dieses Zitat drückt für mich aus, was ich immer im Hinterkopf habe. Ein guter Improspieler (und ich beziehe mich herbei mehr auf das Theater) sollte auch über ein breites Allgemeinwissen verfügen. Nicht um dieses Wissen missionarisch unter das zuschauende Volk zu streuen – aber je mehr man von den drei Milliarden Jahren weiß, desto mehr kann man daraus schöpfen.

In diesem Zusammenhang interessieren mich zurzeit die verschiedenen Genre, nach denen man des Öfteren im Improtheater fragt. Immer wieder stelle ich fest, dass manche Spieler mit einigen Genres nichts anzufangen wissen – ich habe da auch so meine Defizite. Besonders schmerzlich fällt es mir aber auf, wenn wir einen Western spielen dürfen.

Meist rutscht sofort das Genre ins Klischee, eine Dorfstraße wird etabliert, ein Busch rollt vorbei und ein lässig Kautabak kauender Cowboy erschießt einen Fremden. Mit etwas Glück taucht noch ein Scheriff auf – aber nur, wenn es ein guter Tag ist! Nein, ich übertreibe. Aber ernsthaft, was sagt man jemanden, der danach fragt, was einen guten Western ausmacht?

Meine Lösung heißt, sieh Dir gute Western an und lerne von den Meistern! Aus dieser Aufforderung ist die Idee entstanden, Genrelisten mit meinen Top-Filmen oder auch Theaterstücken zu erstellen. Hier zum Beginn gleich meine Westernliste mit Filmen, die ich empfehlen würde – aber Achtung, das ist keine Top-Ten!

 

  1. Zwei Glorreiche Halunken – Sergio Leone (Der Western schlecht hin!)
  2. Erbarmungslos – Clint Eastwood (Der Antiwestern)
  3. Pat Garrett jagt Billy the Kid – Sam Peckinpah
  4. The Wild Bunch – Sie kannten kein Gesetz – Sam Peckinpah
  5. Abgerechnet wird zum Schluß – Sam Peckinpah
  6. Zwölf Uhr mittags – Fred Zinnemann (Der Klassiker)
  7. Ringo – John Ford
  8. Spiel mir das Lied vom Tod – Sergio Leone (Der wohl bekannteste)
  9. Der mit dem Wolf tanztKevin Costner
  10. Ein Mann, den sie Pferd nannten – Elliot Silverstein


1Nachmanovitch, Stephen. Das Tao der Kreativität. Schöpferische Improvisation in Leben und Kunst. 1. Aufl. O. W. Barth Bei Scherz, 2008.

Gute Musik für ein gutes Klima

Momentan läuft eine Kampagne mit dem Titel "Klima sucht Schutz" gefördert durch das Bundesumweltministerium. Als wäre die Sache nicht schon interessant genug, findet in dieser Kampagne auch noch ein Song-Contest statt. Gesucht wird der Klimasong der Kampagnen. Beteiligt sind 6 durchaus verschiedenartige Lieder. Mein Favorit kommt unter anderem von einer Berliner Band, die ich sehr mag, den Ruffcats. (richtige Sommermusik!)

Wer also mal reinhören will, der kann das unter: http://www.klimaklicker.de/index.php?id=abstimmen. Es lohnt sich auf alle Fälle, da die Songs recht unterschiedlich sind.

Und wenn Ihr nicht wisst, für wen Ihr abstimmen sollt, dann klickt doch für "Treibhauseffekt" – den Jungs kann ein wenig mehr Aufmerksamkeit nicht schaden. (Aber aufgepasst, man darf nicht Ironiebefreit sein… Wink)

Die Wortlichter live bei der FSE

Und nun ist es wieder vorbei. Gestern waren die Wortlichter zu Gast bei der Freien Studentenbühne Eberswalde. Gemeinsam ging es um 20:30 Uhr auf die Bühne des Studentenclubs, der wohl aufgrund des schönen Wetters nicht ganz voll war. Dafür war die Stimmung unter den Zuschauern riesig und die zwei Mannschaften konnten sich im Schweiße ihres Angesichts miteinander messen.

Wer bei diesem Match als Sieger hervorgegangen ist, läßt sich nicht so einfach sagen. Es wurde ein Immigrationsmatch gespielt, bei dem die Mannschaft die eine Herausforderung verliert, einen Spieler an die andere abgeben muss. Also wechselten die Spieler hin und her, so dass sich am Ende alle als Gewinner fühlen konnten.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei den Wortlichtern für diesen schönen Abend bedanken und hoffe, dass die FSE bald zu einer Rückrunde nach Schwerin kommen wird. Dank gilt auch Sebastian Sommer aus Berlin, der die Wortlichter glänzend als "Dritter-Mann" unterstützte.

Und besonders an diesem ohnehin perfekten Abend war, dass Isa ihre erste Moderation übernommen hatte. Dafür sei hier in aller weltweiten Öffentlichkeit mein Respekt ausgesprochen!

Bilder wird es auch noch geben, sobald sie entwickelt sind (von der Digicam auf den PC gespielt).

Das war es erst einmal in aller der-Morgen-nach-dem-Auftritts-ich-fühle-mich-so-erschlagen-Euphorie!


Und hier gibt es den Bericht der Wortlichter. Danke Ivalo.