Wieviel Spaß darf eine (Impro)probe machen?

Gerade wenn man nicht im professionellen Theater, also bezahlten Theater, arbeitet, steht man als Regisseur/Trainer irgendwie in der Pflicht auch unterhaltend zu sein. Nach der heutigen Probe in Eberswalde sagte mir ein Teilnehmer: „Soviel wie bei Dir, lache ich die ganze Woche nicht.“ Was für ein großartiges Lob.

Jedoch überlege ich auch, ob man aufpassen muss, dass über den ganzen Spaß nicht die Technik und das Handwerk verloren geht. Zum einen will ich unbedingt positives, offenes Handeln auf der Bühne vermitteln, damit sie wirklich improvisieren lernen. Zum anderen führt dies dazu, dass ich ständig unterbreche und Theorie predige. Noch ist es ein Mittelweg, doch es gilt wohl aufzupassen, nicht den Spaß zu töten aber auch nicht die Technik fallen zu lassen.

Spaß und Ernst gilt es eng aneinander zu bringen. Aber vielleicht sehe ich das auch zu Deutsch und Ernst versteht sich mit Spaß super gut. Ich werde den Weg weiter gehen und sehen in welche Richtung es zuerst kippt 😉

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3 Gedanken zu “Wieviel Spaß darf eine (Impro)probe machen?

  1. Hallo Thomas,
    der Weg ist genau richtig. Improvisationsübungen sind wichtig für jeden TN einer Theatergruppe.
    Die Erfahrung sich mal anders zu bewegen, sich in der theatralen Form sich neu kennen zu lernen ist eine wichtige Form im Theaterbereich.
    Jede Stunde sollte mit Improvisationsübungen beginnen.
    Es ist wie dasSalz in Suppe.
    Ohne Spaß gibt es kein Ernst, und ohne lachen kein weinen.
    Ich finde es gut was du machst.

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