Kartenvorverkauf selber machen

Wenn man in einem Theater eine Vorstellung gibt, dann ist es selbstverständlich, dass das Haus den Kartenvorverkauf übernimmt. Was macht man aber, wenn der Aufführungsort keinen Vorverkauf anbietet? Dann muss man wohl oder übel die Sache selbst in die Hand nehmen – aber wie?

Mit meinem Improvisationstheater-Duo ZWIEBELFISCH wird es nächstes Wochenende die Premiere für unser neues Format Improjektion geben. Dafür haben wir einen besonderen Aufführungsort gebraucht, da wir mit Rückprojektionstechnik arbeiten werden. Der Raum, das Studio 70, bietet alles, was wir uns technisch wünschen können – dort haben wir sogar unseren begeisterten Illustrator gefunden. Nur ist es kein permanent bespielter Raum, der einen Kartenvorverkauf anbietet.

Um da nun Abhilfe zu schaffen, habe ich auf dem Event-Management-Portal amiando.com die Möglichkeit zum Kartenvorverkauf eingerichtet. Man kann dort für jede Veranstaltung eine Eventseite mit eigener URL erstellen, auf der man über Module Texte, Fotos, Wegbeschreibungen und so weiter einfügen kann.

Die Fülle an Funktionen ist sehr groß, so dass ich auch einige Tage gebraucht habe, um das System zu durchsteigen. Jedoch bekam ich gleich nach meiner Anmeldung am nächsten Tag einen Anruf, weil ich die erste Veranstaltungsseite nur angelegt und nicht gleich freigeschaltet hatte. Eine nette Frau fragte ganz unverbindlich nach, ob sie mir vielleicht helfen könnte und dabei fielen mir auch gleich einige Fragen ein, die man mir souverän beantwortete. Auf der einen Seite fand ich es schon etwas seltsam, gleich angerufen zu werden, aber auf der anderen Seite finde ich einen umfangreichen und erreichbaren Support bei einem Internetangebot, bei dem es um Geld geht sehr gut.

Also mein Fazit ist vorerst positiv – jetzt müssen nur noch die Karten verkauft werden. Wer mal einen Blick wagen will:

Improjektion am 14.08., 15.08. und 16.08.

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2 Gedanken zu “Kartenvorverkauf selber machen

  1. Natürlich ist der Dienst nicht kostenfrei. Er kostet aber nichts im Voraus. Man zahlt nur für die wirklich verkauften Karten 50 Ct Gebühr plus 7,5% vom Gesamtpreis.
    Ich habe es so gemacht, dass ich die 50 Ct auf den Preis pro Karte als Vorverkaufsgebühr aufgerechnet habe und die 7,5% gehen dann von unseren Einnahmen ab. Ich finde das so in Ordnung – aber Abgerechnet wird bekanntlich zum Schluss. 😎

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