Das Schwere ist das Dranbleiben

Wer sich dem Wettbewerb um Fördergelder, Auftrittsorte und die glodenen Möglichkeiten stellt, der muss zu aller erst einen langen Atem haben. Und es ist dieser lange Atem, der die Spreu vom Weizen trennt. In der freien Kunstszene besitzt man besten Kiemen. 

Was tut ihr, wenn Euch die Kraft verläßt? Wie motiviert Ihr Euch, immer wieder neu anzufangen? Was sind Eure Tricks zur persönlichen Motivation?

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4 Gedanken zu “Das Schwere ist das Dranbleiben

  1. Ich machs ja gerne mal so, dass ich mir Aufführungen von denjenigen ansehe, die immer wieder die Möglichkeit zu Auftritten haben und gerne auch mit denen rede, damit ich mir neue Denkanstösse hole, wie man es „auch“ machen kann. Böse Zungen mögen behaupten, man kupfert ab, aber es ist ja nicht immer so, dass bereits beschrittene Wege die schlechtesten sind.
    UND ich rufe bei meinen Eltern an, die mir dann wieder was Nettes sagen, daraus schöpfe ich sehr viel Kraft. Liebe Worte haben bei mir heilende Wirkung.
    Viel Glück dir weiterhin, Grüße von einer, die da auch durch geht,
    die Judith

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  2. Also wenn mich die Kraft verlässt, gönne ich mir meistens irgendeinen richtig schönen Tag, z.B. Therme, kleiner Ausflug in die Natur oder so, und gehe dann abends in ein Theaterstück/Musical, von dem ich weiß, dass es mich begeistern wird. Dann sitze ich nämlich meist so gebannt im Publikum, dass ich wieder genau weiß, warum ich diesen Beruf mache…und dann kommt die Wut dazu, dass ich es derzeit nicht mache, obwohl es sicher irgendwo Möglichkeiten gibt.
    Tja, und wenn ich dann noch Geld hab, leiste ich mir eine Korrepetitionsstunde bei meinem ehemaligen Lehrer…das ist jedesmal Balsam für die Seele, weil wir es zu zweit immer schaffen, das Maximum rauszuholen, und ich danach sehe: Hey, du kannst es ja! Und das sogar gut! Also ran die nächste Bewerbungswelle!!!

    lg!

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  3. Für die guten Hinweise und Ideen vielen Dank!

    Ins Theater gehen ist wirklich eine gute Therapie gegen Antriebslosigkeit. Lustiger Weise habe ich festgestellt, dass mich gutes Theater weniger anschiebt als schlechtes. Besonders wenn es hoch subventioniertes schlechtes Theater ist – ich meine solches, wo man sieht, dass niemand auch nur einen Gedanken daran verschwendet hat, mit den Schauspielern zu arbeiten oder mal hinter den Text zu sehen. Dann denke ich immer: Man! Für das GELD hätte ich drei Stücke (oder auch Filme) machen können, die mehr gebracht hätten! Danach habe ich wieder richtig Lust loszulegen.

    Die Eltern anzurufen ist aber auch eine tolle Sache Рda hat Judith recht, denn Eltern k̦nnen einem wirklich wieder richtig Mut geben Рda werde ich doch gleich mal zum H̦rer greifen.

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