Frustration

Ich sitze hier und warte auf eine abschließende Reaktion – eine E-Mail. Es ist spät und der Tag war lang. Viele Dinge, die ich getan habe, weil ich sie wichtig und nützlich fand, waren vergebens. Das frustriert! Warten und vergebliche Mühe.

Was mich ebenfalls frustriert hat und nun den Bogen zu diesem Blog schlägt, ist die Tatsache, dass sich zwar ein paar Leute für meinen letzten Eintrag interessiert haben, ich aber nur von Sören Fenner einen Kommentar erhalten hatte. Obwohl ich auch jetzt noch der Meinung bin, dass er für alle Theaterblogger interessant sei. Der Frust hat gar soweit geführt, dass ich gleich über zwei Wochen nicht mehr geschrieben habe. Aber mein Bocken ist auch nicht aufgefallen. So ist das mit negativen Gedanken – sie führen in die Vereinsamung. Deshalb nun dieser Eintrag – zur Vermehrung des universellen Kommunikationsrauschens.

 

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2 Gedanken zu “Frustration

  1. Tja, hm, gaa nich so einfach.
    [weiser Ratschlag 1]Nichts auf der Welt ist vergeblich, manchmal nur vermögen wir den Sinn in etwas nicht zu erkennen.[/weiser Ratschlag 1]
    [weiser Ratschalg 2]Frustration ensteht aus dem Nichterfülltwerden der eigenen Erwartung. Ist nun der Nichterfüller schuld oder die eigene Erwartung?[weiser Ratschlag 2]
    Die Idee mit dem Bewertungssystem finde ich recht nützlich, obwohl es auch frustrierend sein kann, wenn man sich mit einem Artikel wirklich Mühe gibt und da kommt da so ein Idiot daher (ja, auch die gibt es hier im Blog!) und gibt 3 von 5 Punkten.
    Vielleicht helfen Kommentare eher? Eine knappe Vorstellungsankündigung mit einer interessierten Nachfrage zu kommentieren wird wohl eher einen längeren Artikel provozieren, als eins von fünf Sternchen.
    Das Internet ist auch so schön, weil es so schön vielfältig ist. Wer Orientierung braucht, der muss zunächst etwas suchen, kann sie aber auch finden.
    So, wie in Berlin/Hamburg/Köln/München, das dauert, bis man weiß, wo man ist, wenn aus dem U-Bahnschacht auftaucht.
    Ein wunderbares Werkzeug ist der RSS-Feed. Ein Blog, das mich interessiert, kann ich so abbonieren und sehe immer, wann ein neuer Beitrag kommt.
    Liebe Blogger, baut RSS-Feeds! Gern auch gesamtportalisch.
    Andere Dinge kann ich ignorieren.
    Ja, außer, es nervt mich derart, wie hier zuletzt veröffentlichte Spambeiträge eines Watchblogs, da reizt mich dann auch ein böser Kommentar. Und wenn man erklärt, warum einen was nervt, kann man zur Qualitätsverbesserung beitragen.
    Ich find’s zum Beispiel klasse, dass Du neue Theaterblogger immer mit einem freundlichen „Hallo, schreib was, ich finds spannend!“ begrüßt. Das motiviert.
    Ansonsten schreiben und schreiben lassen. He, das war fein doppeldeutig.

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  2. Hey Ivalo, vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar! Es war spät und ich war sehr müde… Dennoch danke für die Ratschläge – solche Dinge helfen bei mir immer! Was die Funktionen auf dem Portal betrifft, fände ich es nur überlegenswert, wie man einem User, der zufällig auf theaterblogs.de stößt, einen spannenderen Einstieg ermöglicht. User entscheiden im Schnitt in den ersten 5-10 Sekunden!!! ob sie eine Seite interessiert oder nicht. Und 5 Sekunden sind verdammt schnell. Daher meine Ãœberlegungen. Zum anderen geht es mir auch darum, dass ein Theaterblog etwas mit unserer Kultur zutun hat. Man findet im Netz sehr viel "unnützes" und es wäre einfach schön, wenn theaterblogs.de etwas nützlicher wäre… Ich würde gern mehr Theaterkritiken lesen, etwas mehr über Arbeit hinter den Kulissen erfahren, wie macht man was – und evtl. auch etwas mehr Meinungsbildung hier erfahren. Sören schreibt beispielsweise immer erschreckende Dinge zum Kulturbetrieb und ich würde gern was tun. Auch wenn es z. B. nur mein Name in eine Unterschriftenliste eintragen ist. Solche Sachen…

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