Im Kampf um die Improvisation

von Nele Fischer

Dass für die FSE im Eberswalder Studentenclub sämtliche Sitzmöbel vor die Bühne gerutscht werden, gehört inzwischen genauso zur Allgemeinbildung wie der humorvolle Hintergrund der Umräumaktion. Mehr noch als mit den Sitzgelegenheiten wird dann nämlich auf der Bühne improvisiert.

Wer sich das einzigartige Impromatch am 23. Januar (oder auch dessen Revanche vom 26. Januar in der Berliner Brotfabrik) hat entgehen lassen, der hat mehr als nur einen lustigen Abend verpasst.

Mit den Berliner Changeroos zogen auch ganz neue Spielarten in Eberswalde ein. Neue Gesichter, neue Stimmen, neue Ideen und natürlich immer wieder neue Improvisationen. Ob mit oder gegeneinander, ob euphorisches Sündengeständnis oder Familienprobleme in steinzeitlicher Poesie – die Ideen waren mindestens so zahlreich wie die Lachtränen des Publikums.

Abwechselnd forderten die beiden Gruppen die andere zu immer neuen Improtaten heraus. Schonungslos von Runde zu Runde mit Tanz, Gesang und facettenreichem Spiel.

Wenn auch letztendlich der Lokalpatriotismus und mit ihm die FSE gesiegt hat, ich zumindest hätte mich nicht für einen Sieger entscheiden können.


Man kann so schlecht über Aufführungen berichten, die man selbst verzapft hat. Daher bin ich Nele Fischer besonders dankbar für diesen kleinen Text. Ich hoffe es wird nicht der letzte Frontbericht gewesen sein.

Danke Thomas

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